Wasserverteilung
Nach der Aufbereitung strömt das Wasser in die Vorratsbehälter der Wasserwerke. Das Wasserwerk Föhr-Ost kann maximal 1.500 m³ Wasser speichern, das Wasserwerk Föhr-West nur 320 m³. Die Speicherkapazitäten sind gemessen am Tagesbedarf vor allem in den Sommermonaten sehr begrenzt, sodass ein permanenter Brunnenbetrieb erforderlich ist.
Aus den Vorratsbehältern wird das Trinkwasser von den Reinwasserpumpen mit einem Druck von etwa 5 bar in das Netz eingespeist.
Dieser Druck entspricht einer Wassersäule von 50 m Höhe. Er ist ausreichend, um auch die oberen Etagen der höheren Gebäude auf der Insel sowie entlegene Bereiche des Netzes mit einem ausreichend hohen Wasserdruck zu versorgen.
Am 10. Juli 2008 haben im Wasserwerk Föhr-Ost 5 neue Reinwasserpumpen ihren Betrieb aufgenommen. Die Pumpen verfügen über eine Leistungsfähigkeit von zusammen rund 400 m³/h (4 X 90 m³/h und 1 X 45 m³/h). Sie ersetzen die alten 5 Pumpen von 1971. Das Wasserwerk Föhr-West leistet mit 4 Reinwasserpumpen maximal 150 m³/h.
Der maximale stündliche Wasserbedarf der Insel liegt im Hochsommer in einer Größenordnung von 450 m³/h.
Neue Reinwasserpumpen Föhr-Ost
