Wasserhärte
Die Härte eines Wassers bezeichnet dessen Gehalt an den Erdalkali-Kationen Calcium (Ca2+) und Magnesium (Mg2+). Bei Erwärmung werden Ca2+ und Mg2+ als Carbonate (Kalk) gefällt. Hartes Wasser führt daher zu hässlichen Kalkflecken auf den Armaturen in Bad und WC und zur Verkalkung von Wasserleitungen und Haushaltsgeräten (z.B. Kaffeemaschine, Wasserkocher, Waschmaschine).
Calcium und Magnesium können darüber hinaus die Waschwirkung von seifenhaltigen Waschmitteln durch Bildung von unlöslichen Kalkseifen, die keine Reinigungswirkung mehr besitzen, reduzieren. Seifen zählen zu den anionischen Tensiden und sind besonders empfindlich gegenüber hartem Wasser. Die Waschleistung von modernen Tensiden dagegen wird kaum von der Wasserhärte beeinträchtigt. Trotzdem enthalten die Waschmittel Substanzen, die hartes Wasser enthärten.
Der Härtegrad eines Wassers ist somit eine wichtige Praxisgröße. Im Hinblick auf die Inter-pretation des Härtegrades gelten seit in Kraft treten der Neufassung des Gesetzes über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln (Wasch- und Reinigungsmittelgesetz, WRMG) am 5. Mai 2007 die folgenden Härtebereiche:
Härtebereiche
| weich | < 1,5mmol/l CaCO3 |
| (< 8,4°dH) | |
| mittel | 1,5 bis 2,5mmol/l CaCO3 |
| (8,4 bis 14°dH) | |
| hart | >2,5mmol/l CaCO3 |
| (>14°dH) | |
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